Es ist früher Abend in Hamburg. Auf einer modernisierten Anlage trainieren Kinder, wenige Meter weiter bereitet sich eine Vereinsmannschaft auf das nächste Spiel vor, während auf der Bahn daneben eine Athletin konzentriert ihre Runden dreht. Unterschiedliche Menschen, unterschiedliche Ziele – und doch derselbe Ort. Was hier wie ein ganz normaler Alltag wirkt, zeigt bereits, worum es bei den Olympischen und Paralympischen Spielen im Kern geht: nicht nur um große Wettkämpfe, sondern um das, was bleibt.
Denn der eigentliche Mehrwert entsteht nicht allein in den Arenen, die weltweit im Rampenlicht stehen, sondern dort, wo Sport jeden Tag stattfindet – in den Schul-, Vereins- und Breitensportstätten der Stadt. Genau hier setzt das Hamburger Konzept an. Statt neue Anlagen ausschließlich für ein Großereignis zu errichten, wird konsequent auf bestehende Infrastruktur gesetzt: Sportplätze, Hallen und Anlagen werden modernisiert, erweitert und in ein stadtweites Netzwerk eingebunden. So entsteht Schritt für Schritt eine Infrastruktur, die nicht nur den Spitzensport unterstützt, sondern vor allem den Alltag verbessert – in allen Bezirken und für alle Generationen.
Ein besonders anschauliches Beispiel liefert das Olympische Dorf in Bahrenfeld.