Millionen für den Breitensport –
1,3 Milliarden für Hamburgs Zukunft

Olympia zahlt sich aus

hamburgs olympia-konzept

Das finanzielle Rahmenkonzept der Olympischen und Paralympischen Spiele in Hamburg ist bewusst klar, solide und auf langfristigen Nutzen für die Stadt ausgerichtet. Im Mittelpunkt stehen zwei zentrale Zahlen, die den Kern der Planung beschreiben: die Durchführung der Spiele wird durch ihre eigenen Einnahmen finanziert, derzeit ergibt sich ein prognostizierter Überschuss von rund 100 Millionen Euro – und Investitionen in Höhe von 1,3 Milliarden Euro in öffentliche Infrastruktur, die gezielt in die Zukunft Hamburgs fließen.

Die Durchführung der Spiele ist so kalkuliert, dass die Veranstaltung sich selber trägt. Einnahmen aus Lizenzen, Sponsoring und Ticketverkäufen decken die Kosten für u.a. temporäre Wettkampf- und Veranstaltungsstätten, Rahmenprogramm, Technische Ausstattung, Personalkosten und Sicherheit in den Wettkampf- und Veranstaltungsstätten. So ist es seit Beginn der 2000er bei allen Olympischen und Paralympischen Spielen gewesen. Darüber hinaus wird ein positiver Saldo erwartet, der gezielt in den Breitensport und die Vereinslandschaft investiert werden soll – also genau dorthin, wo Sport im Alltag der Menschen stattfindet. So hat es Paris 2024 gemacht, so will es Hamburg auch machen.

Parallel dazu stehen Investitionen von rund 1,3 Milliarden Euro, die nicht für kurzfristige Effekte gedacht sind, sondern langfristig wirken sollen. Dieses Geld fließt gezielt in Projekte, die Hamburg ohnehin braucht: moderne Infrastruktur, bessere Mobilität, mehr Barrierefreiheit und eine nachhaltige, grüne Stadtentwicklung.

Das ist ein entscheidender Unterschied zu vielen Großprojekten der Vergangenheit: Olympia ist hier kein finanzielles Risiko, sondern ein Hebel, um bestehende Strukturen nachhaltig zu stärken. Vereine profitieren von besseren Bedingungen, Kinder und Jugendliche von mehr Bewegungsangeboten – und die gesamte Stadt von einer aktiveren, gesünderen Gesellschaft. Die Vision dahinter ist klar: Hamburg will eine „olympische und paralympische Generation“ stärken, für die Sport selbstverständlich zum Alltag gehört.

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Ein besonderer Fokus liegt dabei auf dem Sport selbst. Rund 167 Millionen Euro sind für die Modernisierung und Erweiterung von rund 100 Trainingsstätten in der gesamten Stadt vorgesehen. Damit entsteht ein flächendeckendes Netz moderner Sportanlagen – nicht nur für den Spitzensport während der Spiele, sondern vor allem für den Alltag danach. Schulen, Vereine und Freizeitsportler profitieren gleichermaßen von besseren Bedingungen und neuen Möglichkeiten. Da, wo sich die Olympioniken für ihre Wettkämpfe vorbereitet haben, können nach den Spielen langfristig Hamburgs Sportlerinnen und Sportler aktiv sein.

Das Konzept folgt dabei einem klaren Prinzip: Bestehendes nutzen, sinnvoll ergänzen und dauerhaft profitieren. Ein Großteil der eigentlichen Sportstätten ist bereits vorhanden oder wird temporär errichtet und anschließend zurückgebaut oder weiterverwendet. Neue Investitionen erfolgen nur dort, wo sie langfristig einen echten Mehrwert schaffen. Auch das Thema Barrierefreiheit ist fest im Finanzkonzept verankert. Investitionen in barrierefreie Infrastruktur – von Sportstätten über Verkehr bis hin zum öffentlichen Raum – sorgen dafür, dass Hamburg langfristig für alle Menschen besser zugänglich wird. Ziel ist es, die barriereärmste Metropole Deutschlands zu werden.

Unterm Strich steht ein Konzept, das wirtschaftliche Vernunft mit gesellschaftlichem Mehrwert verbindet: Die Spiele finanzieren sich selbst, erwirtschaften einen Überschuss für den Sport – und beschleunigen gleichzeitig Investitionen, die Hamburg ohnehin braucht.

Olympia wird damit nicht zum Selbstzweck, sondern zum Motor für eine moderne, aktive und lebenswerte Stadt.

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Eine Chance für alle