Ein paar Beispiele der ins Konzept aufgenommenen Anregungen zeigen, was den Bürgerinnen und Bürgern wichtig ist: So ist ein umfangreiches sportliches und kulturelles Rahmenprogramm mit Public Viewing-Angeboten in allen Hamburger Bezirken sowie Mitmach-Sportzonen mit niedrigschwelligen Angeboten (Mini-Spielfelder, Klettern, Parkour, Radsportpark oder Lauf-Workshops) geplant. Hierzu machten die Bürger:innen konkrete Vorschläge zu möglichen Örtlichkeiten, wie Hafen und Elbe, Hayns Park, Winterhuder Marktplatz, Jahnkampfbahn oder Landhaus Walter im Stadtpark. Es soll Zugang zu Trainingsstätten geben, um die Athlet:innen auch außerhalb der Wettkämpfe aus nächster Nähe erleben zu können. Die Ausrichtung einer „Schul-Olympiade“ für Schüler:innen mit Wettkämpfen in verschiedenen olympischen Disziplinen ist geplant. Und eine sinnvolle Nachnutzung der Sportinfrastruktur, wie Böden und Sportgeräte (z.B. der Fecht- und Judowettbewerbe oder Sprung-Rampen der Freestyle BMX-Wettbewerbe) ist angedacht, um diese später in öffentlichen oder vereinseigenen Sportstätten und Parks zu integrieren oder den Sportvereinen zur Verfügung zu stellen.
Den Spirit, die Botschaft und die weltweite Strahlkraft der Paralympics wollen wir gemeinsam nutzen, um die Gesellschaft noch inklusiver, unsere Stadt noch barrierefreier zu machen. Am Ende werden wir als gesamte Gesellschaft davon profitieren.“ Zu zukünftigen olympischen Sportarten, die dann dem DOSB vorgeschlagen werden, konnte online abgestimmt werden. Dabei fiel die Wahl vorrangig auf Trendsportarten auf dem in Hamburg ja reichlich vorhandenen Wasser. Genannt wurden Rettungsschwimmen (20 Prozent), Stand-Up-Paddling (18 Prozent), Padel (17 Prozent), Wasserski/Wakeboard (15 Prozent) und Beach-Handball (14 Prozent).
Das Projektteam prüft in den kommenden Wochen die Umsetzbarkeit der vorgeschlagenen Sportarten hinsichtlich Sportflächen sowie Kapazitäten und stimmt sich dazu mit den Verbänden ab. Mit einer umfangreichen Informations- und Motivationskampagne geht es in den kommenden Wochen in die Offensive. Diese wird von prominenten Hamburger Gesichtern aus der Welt des Sports, wie Patrick Esume, Alexander Zverev, Laura Ludwig, Edina Müller, Rene Adler oder Horst Hrubesch und anderen Bereichen der Stadtgesellschaft unterstützt – zu sehen sein wird das auf Plakaten, bei Mitmach-Aktionen, in Filmen und Videos.
Am 31. Mai können die Hamburger:innen darüber abstimmen, ob Hamburg als deutscher Bewerber ins internationale Rennen um die Spiele gehen soll. Ab dem 24. April 2026 besteht zudem die Möglichkeit, per Briefwahl abzustimmen.