Olympia & Paralympics
in Hamburg

– es ist schöner als schön

Spiele für alle

Olympische und Paralympische Spiele in Hamburg. Noch ist es eine Vision. Hier wird es Realität! Clara ist Volonteer und zeigt uns die Stadt von 2040 – einen Tag vor der Eröffnungsfeier.

Text: Dennis Krämer

Der Handywecker klingelt. ENDLICH!!! Ich bin sofort wach. Ungewöhnlich für mich, aber ich bin total aufgeregt. Heute arbeite ich nicht für die Uni – heute geht’s ins richtige Leben. Ich lerne meine Stadt ganz neu kennen: noch strahlender, lebendiger, fröhlicher, bunter, vielfältiger – ich kann es gar nicht beschreiben, ich muss raus, ich muss es erleben. Hamburg meine Perle.

Heute ist der 18. August, die Sonne strahlt, es ist kuschelig warm draußen und ich zeige euch jetzt, wie schön diese Stadt ist. Mein Termin: Eines der letzten Briefings der Volunteers. Treffpunkt ist die Barclays Arena. 

Wer ich bin? Clara, 23 Jahre alt und Volunteer bei den Olympischen und Paralympischen Spielen 2040.
Ja, ihr habt richtig gehört: Die größten Sportereignisse der Welt finden hier zwischen Alster und Elbe statt. Die „Alten“ sagen, es sei ein hartes Stück Arbeit gewesen, die Megaevents hierher zu holen. Die Anstrengung hat sich aber absolut gelohnt!

3D-Rendering des Olympic Park Altona mit Olympischem Dorf, Leichtathletikstadion, Barclays Arena und Volksparkstadion
3D-Rendering Olympic Park City Hamburg mit Heiligengeistfeld, Millerntorstadion, Messehallen, Rothenbaum Stadion und Alster

Kurze Wege: Vom Olympischen Dorf aus können 40 Prozent der Athletinnen und Athleten ihre Wettkampfstätten im Volkspark zu Fuß binnen 15 Minuten erreichen

Eine bunte Eröffnungsfeier

Auf dem Weg zur U-Bahn spüre ich, dass die Stadt bereits in großer Vorfreude auf morgen ist. Ich suche mir meinen Weg zur Haltestelle am Hamburger Rathaus. Da ist sie, die Alster – das Herzstück der Stadt. Zu einer faszinierenden Arena umgestaltet, mit schwimmenden Plattformen und Zuschauerrängen. Morgen Abend soll hier die große, bunte Eröffnungsfeier steigen. Die Welt wird zuschauen und die Hamburger:innen haben die besten Plätze in der ersten Reihe. 

Wieder in der Bahn herrscht ein buntes Treiben und eine Stimmung wie vor einem wichtigen Heimspiel des HSV, nur noch etwas größer und bunter. Die Menschen sind bemalt und gekleidet in ihren Landesfarben. Keine starren Blicke aufs Handy, sondern ein entspannter Gesprächemix zwischen wildfremden Menschen: „Wo kommt ihr her?“, „Wie lange bleibt ihr?“, „Für was habt ihr Karten bekommen?“ Und immer wieder höre ich die Menschen sagen: „beautiful“ – schön.

3D-Rendering eines Beachvolleyball-Stadions auf dem Heiligengeistfeld in Hamburg mit Blick auf Millerntor-Stadion, Grünen Bunker und Fernsehturm.
Die perfekte Verbindung von Sport- und Stadterlebnis: Beim Beachvolleyball auf dem Heiligengeistfeld fügen sich die Wettkämpfe vor dem „Grünen Bunker“ ins einzigartige Stadtbild ein

Am Baumwall entscheide ich mich spontan auszusteigen. Was für ein gigantisches Bild, natürlich ein Muss für ein Selfie. Über der Elbphilharmonie an der Kehrwiederspitze, Hamburgs ikonischem Bauwerk am Hafen, brennt das Olympische Feuer. Einfach nur Wow.

Es geht es weiter zum Heiligengeistfeld. Hockey am Millerntor, Beachvolleyball vor dem Grünen Bunker. Kein Gigantismus, einfach nur hanseatisch-schön. An der Hoheluftbrücke steige ich um in Hamburgs moderne, selbstfahrende U5.

Am Horizont bauen sich die Arenen auf: Volksparkstadion, Barclays Arena, Multifunktionsarena. Dort angekommen, tänzel ich voller Vorfreude über die Stufen aus der U-Bahn-Haltestelle auf den großen Vorplatz. Treffe ich vielleicht gleich schon die großen Welt-Stars des Sports?

Die entstandenen Wohnungen können später von Hamburger:innen, von Studierenden wie mir und Wissenschaftler:innen bezogen werden. Schlafen im Zimmer eines Goldmedaillen-Gewinners oder einer -Gewinnerin? Wie cool ist das denn? 

Über 80 Prozent der Stadien, Arenen, Laufbahnen und Schwimmbecken gab es bereits vor den Spielen, der Rest wurde temporär errichtet. Damals kaum vorstellbar, aber heute Realität. Unsere Sportstätten und Trainingsanlagen sind moderner und werden nach den Spielen für den Breitensport weiter genutzt. Unsere Stadt ist barriereärmer, unsere Bahnen fahren digital und autonom, unsere Brücken und Bahnhöfe sind rechtzeitig fertig und saniert.

Wir waren mutig, wir waren bereit, in unsere Zukunft zu investieren. Olympische und Paralympische Spiele in Hamburg, in meiner, in unserer Stadt. Es ist schöner als schön.

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