Die Zehnjährige brennt für ihre Sportart. Genau wie ihr Vorbild Alexis Peterson, die aktuell für Beşiktaş Istanbul spielt und als Spielmacherin mit der deutschen Nationalmannschaft in Paris bis ins Viertelfinale eingezogen ist. Auch zu Dennis Schröder schaut Lynne auf. Der 32-Jährige führte die deutsche Nationalmannschaft der Männer 2025 zum Europa- und 2023 zum Weltmeistertitel. Ein weiteres Vorbild ist für Lynne natürlich ihre Trainerin Lucy.
Vielleicht sitzen die Drei ja irgendwann im Publikum, wenn Lynne selbst im Trikot der deutschen Nationalmannschaft bei Olympischen Spielen auflaufen darf. Möglicherweise auch vor den Augen von Maskottchen „Water“, einer Möwe. „Die passt einfach zu Hamburg, die schwirrt auch irgendwie immer überall rum, besonders am Hafen“, erklärt Lynne. Dort soll dann auch das Olympische Feuer brennen: „Am Hafen ist ja auch Wasser, womit man das dann löschen kann, wenn irgendetwas anbrennt.“
Lynne sprudelt jedenfalls vor Ideen für „ihre“ Olympischen Spiele 2040 in ihrer Heimatstadt Hamburg. Und genau das ist der Kern, dieser „Olympischen Generation“: Sie nimmt das Große nicht als fernes Versprechen, sondern als konkrete Einladung, sich Gedanken zu machen und groß zu träumen. Hamburg liefert Bühne und Kulisse, die Kinder bringen die Fantasie und die nötige Motivation, für ihren Traum zu kämpfen.
Falls Lynne dann eines Tages im Nationaltrikot einläuft, wird sie wissen: Große Träume beginnen manchmal auf kleinen Bühnen. Zum Beispiel auf einer kleinen Schulbühne in Hamburg.