80 Prozent der Wettkampfstätten sind bereits heute vorhanden, wie u.a. das Volksparkstadion für die Schwimmwettbewerbe, die Messehallen oder die Barclays Arena. 20 Prozent der Sportstätten werden temporär errichtet. Und auch bei den temporären Sportstätten will Hamburg konsequent den Weg der Nachhaltigkeit gehen: Sportgeräte, Böden und Schwimmbecken sollen nicht nur während der Spiele, sondern noch lange darüber hinaus langfristig in der Stadt genutzt werden und so allen Hamburger:innen zugutekommen – für noch mehr Bewegungs- und Sportangebote im öffentlichen Raum. So ist, Stand jetzt, u.a. geplant, die Rampen und Schanzen, die für die olympischen BMX-Freestyle-Wettbewerbe auf dem Heiligengeistfeld temporär errichtet werden sollen, so konzipieren zu lassen, dass sie nach den Wettkämpfen abgebaut und an einem anderen Ort in Hamburg für die Gemeinnutzung wiedererrichtet werden können. Etwa in Parkanlagen, in Schulen oder Vereinen.
Auch die Böden und Geräte der Fecht-, Basketball- und Turnwettbewerbe sollen nicht nur gemietet, sondern von der Stadt erworben und später den Hamburger Vereinen und Verbänden zur Verfügung gestellt werden. „So bleibt im wahrsten Sinne des Wortes „ein Stück Olympia“ in der Stadt, langfristig, nachhaltig und auch sozial. Denn so können etwa die Sportler:innen von morgen, Schüler:innen, Bürger:innen von den Sportanlagen profitieren“, sagt Steffen Rülke und ergänzt mit einem Augenzwinkern: „Und irgendwie ist es auch echt cool, auf Sportanlagen unterwegs zu sein, auf denen zuvor Goldmedaillen ersprungen oder erturnt wurden.“
Die Stadt hatte in jüngster Vergangenheit mehrfach nachgewiesen, dass sie sportliche Großevents nachhaltig ausrichten kann. Für die Ausrichtung der „Hamburg 7s“ Rugby-EM der Frauen und Männer, eines der größten internationalen Rugby-Events Deutschlands, erhielt die Hansestadt das Nachhaltigkeitssiegel Medium (Silber), die zweithöchste Kategorie des Zertifizierungssystems.