Ich greife mal ein paar wichtige Punkte heraus.
Barrierefreiheit: Hamburg hat sich das Ziel gesetzt, zur barriereärmsten Metropole Deutschlands zu werden. Davon profitieren alle Bürgerinnen und Bürger, alle Generationen gleichermaßen. Die barrierefreie Anpassung der öffentlichen Infrastruktur wird beschleunigt, eine Paralympics-App ist geplant, die Förderung des paralympischen Spitzensports soll gestärkt werden.
Stadtentwicklung: Hamburg wächst und investiert schon allein vor diesem Hintergrund in Sportinfrastruktur, öffentlichen Nahverkehr, Verkehrsinfrastruktur, Nachhaltigkeit und Stadtentwicklung. Die Spiele wirken aber als Booster: Projekte werden beschleunigt, noch nachhaltiger konzipiert, fokussierter umgesetzt und erhalten die Chance auf zusätzliche Bundesmittel. Bereits geplante oder im Bau befindliche Projekte wie der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs (zum Beispiel der U5 oder der S6) werden beschleunigt, Stadträume werden aufgewertet, das Mobilitätsangebot noch nachhaltiger und innovativer (weiter-)entwickelt. In der Science City Hamburg Bahrenfeld, die das Olympische Dorf beherbergen soll, entsteht ein vielfältiges Wohnungsangebot mit hohem Förderanteil.
Wirtschaft: Etwa 80 Prozent der Unternehmen unterstützen die Bewerbung, denn es wird einen Schub für Handwerk, Industrie, Hafen und Tourismus erwartet, die internationale Attraktivität für Unternehmen und Arbeitnehmer werden deutlich gesteigert. Der für die Spiele in Paris bilanzierte Netto-Wirtschaftseffekt beträgt 7,1 Milliarden Euro. Die Aufträge, die im Zusammenhang mit den Spielen (unter anderem für bau- und sanierungsbedingte Maßnahmen) zu vergeben waren, gingen zu 90 Prozent an französische Unternehmen, davon 80 Prozent an kleine und mittlere Unternehmen. Die Auftragssumme von Paris belief sich auf 5 Milliarden Euro.